LiDAR-Aufmaß erklärt: Warum der Zollstock ausgedient hat
Wie ein 3D-Laserscan ein Gebäude in 45 bis 90 Minuten erfasst, wie genau das Ergebnis ist und wofür sich die Punktwolke weiterverwenden lässt.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein LiDAR-Scanner erfasst das Gebäude berührungslos als Punktwolke aus Millionen Messpunkten.
- Die Messgenauigkeit liegt bei rund 99 %, der Scan dauert je nach Objekt 45 bis 90 Minuten.
- Aus einer Punktwolke entstehen Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Flächen.
So funktioniert der Scan
Der Scanner sendet Laserimpulse aus und misst, wie lange das reflektierte Licht zurück braucht. Daraus entsteht eine dreidimensionale Punktwolke des Gebäudes. Der Scan läuft im bewohnten Zustand, Aufräumen ist nicht nötig.
Genauer als das Handaufmaß
Beim Handaufmaß summieren sich Einzelmessfehler, Details werden übersehen. Der Laserscan erfasst die gesamte Geometrie in einem Durchgang und bildet auch verwinkelte Altbauten vollständig ab.
Passende LeistungGebäudevermessung & AufmaßMm-genau als Punktwolke und CAD, in ganz NRW. Zur LeistungEinmal messen, mehrfach nutzen
Die Punktwolke ist die Basis für viele weitere Leistungen:
- Wohnflächenberechnung nach WoFlV
- Bauantrag und Nutzungsänderung
- Statik, Wärmeschutz und Sanierungsplanung
Häufige Fragen
Welche Dateiformate gibt es?
Die Punktwolke in E57 und weiteren gängigen Formaten, die Pläne als PDF und DWG.
Muss ich beim Scan anwesend sein?
Es muss nur jemand Zugang zum Objekt gewähren. Der Scan selbst dauert 45 bis 90 Minuten.